Klimaschutz beginnt im Kleinen. Wo setzten Sie Ihre Prioritäten?
|
7 Antworten zu “Was tun Sie für den Klimaschutz?”
Hinterlassen Sie einen Kommentar
|
|
Klimaschutz beginnt im Kleinen. Wo setzten Sie Ihre Prioritäten?
7 Antworten zu “Was tun Sie für den Klimaschutz?”
Hinterlassen Sie einen Kommentar
|
Klimaschutz beginnt nicht im Kleinen, sonst sind alle, die das Licht hinter sich ausmachen, schon mit sich zufrieden. Und zur Belohnung fliegen sie zum Shoppen nach New York.
Klimaschutz heißt für mich:
Ernährung: überwiegend regional, fleischarm, biologisch angebaut, wenig verarbeitet
Wohnung: Sparsam mit Wohnfläche, sparsam mit Heizung und Warmwasser, sparsam mit Elektrogeräten, optimal Passivhaus
Kleidung: Lange genutzt, viel Second Hand, sparsam beim Waschen
Mobilität: man muss nicht überall hin, bevorzugt Fahrrad, wenn nötig MVV, Bahn, keine Flüge
Freizeit: Ausschlafen, Lesen, Garteln, Radeln, Musizieren, mit Freunden quatschen, alle 2-3 Jahre eine Auslandsreise, wo man mit dem Zug hinkommt
All das mag ein guter Anfang sein, als sportliche Herausforderung könnte man noch mehr gute Ideen umsetzen. Damit ich nicht gar zu selbstzufrieden werde: Leider bin ich beim Essen gar nicht so konsequent, wie ich möchte. Und mein PC läuft auch viel zu oft.
Aber Klimaschutz als Sport, das find ich eine spannende Sache. Ich wünsch der Stadt München und allen Münchnerinnen und Münchnern, dass sie es auch sportlich sehen.
Wir
AD Consultants
Renewable Energy & Real Estate
Franz-Joseph-Str. 15 – 17
D-80801 München
Tel.:089 – 38887- 168 Fax – 169
sind seit vielen Jahren mit der Konzeption
und Begleitung der Realisation von Wind -
und Solar – Parks beschäftigt und aktiv.
Unter der Nummer 8980 gibt es eine Internetpetition. Ich schlage vor, diese mitzuzeichnen.
Die Stadt München soll, wenn es nicht schon verboten ist, zumindest in München Heizpilze verbieten, ich habe in den letzten Tagen mehrere, teilweise sogar , obwohl keine Menschen vor der Gaststätte saßen, in Betrieb.
Ich bin über die Anzeige der Stadt München in der Süddeutschen Zeitung vom 19.01.2010 (Seite 39) auf diese Internetseite gestossen. Zum Klimaschutz gehören nicht nur die Themengebiete Energie, Bauen, Verkehr und saubere Luft. Ich vermisse hier als existenziellen Faktor, das Thema Wasser.
Es ist an der Zeit uns von einer Technik, die sich seit längerem als überholt gilt zu verabschieden: Das WC. Im WC werden zwei wertvolle Rohstoffe, Trinkwasser und Fäkalien vermengt, so dass beide im Anschuss danach unbrauchbar sind. Sie lassen sich auch nicht mehr völlig trennen. Die Einführung des WC´s hatte die Pest zur Folge! Die Kanalisation, die unter anderem den Städten auch die menschichen Ausscheidungen transportiert ist in keiner Stadt wirklich dicht. Es gibt viele Städte in denen sie wahrhaft marode ist. Eine Zeitbombe!
In Schweden wird seit über 50 Jahren das Clivus Multrum, eine Komposttoilette eingesetzt. Die verkompostierten Fäkalien sind keimfreier als Klärschlamm. Außerdem beinhalten sie nicht die Giftstoffe, die sonst noch von den industriellen Abwässern mitgeliefert werden. Durch den Einsatz von Komposttoiletten kann man den Verbrauch von häuslichen Abwässern um 30% reduzieren. Ferner erhält man hochwertigen Dünger. Hier kann man wieder viel Energie sparen: Für die Produktion von einer Tonne Stickstoffdünger werden zwei Tonnen Erdöl vergeudet.
Bei uns scheitert der Einsatz der Komposttoilette am Anschlusszwang. Die Stadt München möge ihren Einfluss darauf ausüben, Ausnahmegenehmigungen möglich zu machen, bzw. den Anschlusszwang zu streichen. ich helfe gerne hierbei beratend. Ich habe zum Thema Komposttoilette eine Diplomarbeit verfasst.
Sehr geehrter Herr Bergmann,
ich wollte noch über autofreies Wohnen schreiben, aber nun zuerst zu Ihrem Beitrag. Vor Jahren habe ich Herrn Deleske aus Freiburg gehört. Er sprach genau darüber, wie man durch geeignete Toiletten die wertvollen Stoffe wie Phosphor vom Ende der Nahrungkette wieder an den Anfang (auf den Acker) bringen kann, statt die Flüsse damit zu überdüngen. Leider konnte dies in meiner Passivhauswohnung noch nicht umgesetzt werden.
Ihre Diplomarbeit interessiert mich sehr. Vielleicht darf ich mal einen Blick hineinwerfen. Wir müssen ja nicht auf den Gesetzgeber oder die Stadt warten, was wir selber tun können, sollten wir lieber gleich tun.
Sie finden mich im Gesundheitsladen München (gl-m.de).
Sehr geehrte Frau Preuß-Bayer,
da bin ich ganz Ihrer Meinung, dass man nicht unbedingt auf den Gesetzgeber, bzw. die Stadt warten muss, bis sich etwas ändert. (Ändern kann mensch nur sich selbst, aber niemals jemand anderen)
Manchmal ergeben sich auch Änderungen durch ein eigentliches “Missverhalten”. So ist mir aufgefallen, das die Buchenhecke entlang der Wies`n kurz bevor das Oktoberfest beginnt, im direkten Wurzelbereich mit Sägespänen zugedeckt wird. Warum? Die betrunkenen Wies`n Besucher entledigen sich ihres Urins nicht nur umweltschädlich im Pissoir, sondern sie Pinkeln auch ziemlich viel auf die Grünflächen (leider nicht nur dorthin). Die Sägespäne neutralisieren den überschüssigen Stickstoff (werden dadurch gleichzeitig kompostiert) und verhindern eine Überdüngung der Buchenhecke. Die Hecke hat mehr Wasser zum verdunsten und kühlt die umgebende Luft ab. In diesem Fall sind die “Wildbissler” Klimaschützer!
[...] euch mit anderen Münchnern austauschen wollt, könnt ihr das z.B. auch in diesem Forum tun: “Was tun Sie für den Klimaschutz?” auf der Internetseite http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de [...]