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3 Antworten zu “Handlungsfeld Landnutzung und Naturhaushalt”
  1. Kai sagt:

    Mehrmals pro Woche liegen vor meinem Mietshaus mehrere Kilo unerwünschter Werbung, seien es sogenannte Stadtteilzeitungen oder Flugblätter verschiedenster Unternehmen. Kaum einer braucht sie, sie machen nur Ärger, fliegen bei Wind durch die Straßen, müssen erst hoch in die Wohnung, dann wieder runter zum Müll getragen werden. An die Bäume, die zur Papierherstellung ihr Leben lassen mussten und nun kein CO2 mehr absorbieren können mag ich gar nicht denken.
    Gibt es für die Kommune, das Land oder den Staat keine juristische Handhabe gegen diesen Unsinn? Unternehmen können doch inzwischen hervorragend und zielgenau online ihre Werbung platzieren. Wer Informationen in den Briefkasten haben möchte, kann sich ja immer noch eine Papierversion bestellen. Ob sich das für jedes Unternehmen rechnet, weiß ich nicht. Aber aus volkswirtschaftlicher Perspektive und für in Hinblick auf die Umwelt bin ich sicher, dass es sich um die einzig richtige Entscheidung handeln würde.
    Für eine fundierte juristische Einschätzung der Handlungsmöglichkeiten wäre ich dankbar.

  2. Irina müller sagt:

    Sehr geehrter Herr Kai,

    das geduldige Papier ist das eine, aber das andere ist, das wir in einem System leben, das uns ständig erzählt, was wir noch kaufen müssen. Wenn wir etwas brauchen, werden wir das doch wohl selber wissen. Insofern liegt vor Ihrer Haustür nicht nur ein paar Kilo Papier, sondern auch noch der Antrieb, zu konsumieren (und weil wir hier grad im Forum Landnutzung sind, nehmen wir doch die Landwirtschaft als Beispiel) und z.B. reichlich Fleisch zu essen, weil es angeblich ein STück Lebenskraft ist (von Tieren, die vegetieren statt leben), weil es gesund ist (voller Masthilfsmittel und Antibiotika und Gen-Futter) und weil es zu unserem westlichen Lebensstil dazu gehört (seit wann gibts den? Bei meinen Eltern, Großeltern und Urgroßeltern gabs höchstens 2 mal die Woche Fleisch, heute füttern wir noch eine Heerschar von Hunden mit).

    Wenn wir alle auf diese Werbung nicht reagieren würde, dann käme sie auch nicht mehr.

  3. Rüdiger Bergmann sagt:

    Mensch kann auch eien Aufkleber an den Briefkasten anbringen, dass “Werbung unerwünscht ist”. Wenn sich die Hausgemeinschaft darauf einigen kann, dass Werbung unerwünscht ist, dann darf in dem Haus keine Werbung mehr ausgelegt werden.

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