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	<title>Kommentare für Gemeinsam für das Klima</title>
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	<description>Leitlinie Ökologie – Klimawandel und Klimaschutz</description>
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		<title>Kommentar zu Handlungsfeld Nutzerverhalten, Lebensstile und Gesundheit von liliemuc2010</title>
		<link>http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/2010/02/04/handlungsfeld-nutzerverhalten-lebensstile-und-gesundheit/comment-page-1/#comment-202</link>
		<dc:creator>liliemuc2010</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 14:08:37 +0000</pubDate>
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		<description>Fahrzeuge bauen mit Wasserstoff.Sind sie entwickelt für Schublade;oder dem irgendwann? . Siehe das Fis( Olympiazentrum)  von BMW.Dort steht kein Wasserstoff Fahrzeug, trotz der umfangreichen Erklärung zum Wasserstofffahrzeug, sondern nur ein Hybrid Fahrzeug im Ausstellungsraum .Warum ist das so ?
Bestimmt habe alle andern Automobil hersteller auch bereits unweltfreundlicher Fahrzeuge für die Einzelfortbewegung?

Wieso werden diese Wasserstofffahrzeuge nicht bereits Serienreif Produziert!
 Der Staat , Die globale Welt   sollte sofort handeln! dem einhalt gebieten :  Nicht erst irgendwann,wenn s nicht mehr anders geht.   
Wir sollten sie jetzt auf den Markt bringen .Einen stopp der derzeitigen Produktion.Dem nicht mehr weiter machen mit den alt hergebrachten  dem überholten Entwicklungen der Industriekonzerne.
Auch sollten die Industrialdesginer ,okolokisches Materialen einsetzen und mehr Nachdenken über Ihr tun oder nicht tun    .Auf langlebigkeit von allen eingesezten Produkten achten .Hier ist jeder Mensch in der Pflicht .Der Hersteller ,der  der Desginer, der Konsument,die Politik,der Staat. Die Ameisen machen es uns vor wie es funkuniert! 
Carbonfaser ist nicht die Lösung !Es ist kein wiederverwertbarer Rohstoff. Wohin mit diesen Mühl in 10 Jahren wenn die Fahrzeuge schrott sind ? Sondermüll!
Ein Wahnsinn dass mit den Lebensmittel .Dass  Pflanzenöle eingesetzt sind für die Inbetriebnahme der Fahrzeuge .
Das Menschen verhungern! etc..
Aber auch das Bioöl eingesetzt wird zum Heizen . Bei den Bauern! Dass dies gefördert wird mit EU Mittel .Die Landschafts pflege verkommt .Tiere wie die Bienen keinen Blütenstaub mehr finden .Eine Bienenstreben statt findet....
usw.usw.usw.. 
Achja fast hätte ich nicht mehr dran gedacht.Den CO2 ausstoss zu minimieren und alle Fassaden mit Dämmstoff zu bekleiden. Hatt bestimmt erstmal eine wirkliche Erfolgsausicht mit der Einsparung des CO2 ausstoss.   Aber mit den von der Industrie  hergestellten ist das nicht so ohne weiteres möglich.Bedarf einer gründlichen Prüfung auf langlebigkeit der Materialien !. Weit über die DIN Norm  hinaus, den im Gebaüde gelten ja nur maximal 5 -10 Jahre Gewährleistung für die angewendeten Materialen und Produkte!    Meines Wissen sind in den  polymeeren Kunststoffen oder Mineralienwollen Weichmacher und Klebemittel zugesetzt. Die von den Microorganissmen angegriffen werden. Sind diese Massnahmen des Dämmen dann Reversibel und sind die Dämmstoffe dann verrottbar.Ökologisch Nachhaltig?   Wie sieht es hier mit der Verottbarkeit und der Zersetzung aus . Sind dies nicht die neuen Sondermühle, wenn sie nach 10 Jahren entfernt werden. Weil sie porös und ihre Funktion nicht mehr erfüllen Dann wohin damit. Wie der Wahnsinn alles aus Kunstoff zu produzieren vom Gehäuse  des PC bis zum Kunststofffenster.Alter Fenster, Türen ,aus Holz werden weggeschmissen .Obwohl einer Reparatur ( Moderniesierung mit Schallschutzisolierglas ) nachhaltig die Raumschale bewahrt und sogar verbessert.     Von dem auch niemand spricht was ist mit den Putzen und Farben auf den Dämmstoffen ;  meist Silkate und Acyrl polymeere was ist dann damit .! Wie damals in den 60 Jahren,  als man die Fassaden mit Aspest verkleidet hat .Schädlich; giftig sind, für Mensch und Natur : Heute Sondermüll  Aspest wahnsinn im Olympiadorf und nun vielleicht der Dämmwahnsinn !
Muss das alles wirklich sein . etc
Es muss noch viel bewegt und getan werden .  Step by Step.ständig 
Hier berdarf es dringent eines globalen nationalen weltweiten handels Sowie eines fairen Handel im Umgang mit den Rohstoffen etc...  

Wie wärs mit dem Abschaffen des Geldes .   Ist natürlich ein Witz !  oder ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fahrzeuge bauen mit Wasserstoff.Sind sie entwickelt für Schublade;oder dem irgendwann? . Siehe das Fis( Olympiazentrum)  von BMW.Dort steht kein Wasserstoff Fahrzeug, trotz der umfangreichen Erklärung zum Wasserstofffahrzeug, sondern nur ein Hybrid Fahrzeug im Ausstellungsraum .Warum ist das so ?<br />
Bestimmt habe alle andern Automobil hersteller auch bereits unweltfreundlicher Fahrzeuge für die Einzelfortbewegung?</p>
<p>Wieso werden diese Wasserstofffahrzeuge nicht bereits Serienreif Produziert!<br />
 Der Staat , Die globale Welt   sollte sofort handeln! dem einhalt gebieten :  Nicht erst irgendwann,wenn s nicht mehr anders geht.<br />
Wir sollten sie jetzt auf den Markt bringen .Einen stopp der derzeitigen Produktion.Dem nicht mehr weiter machen mit den alt hergebrachten  dem überholten Entwicklungen der Industriekonzerne.<br />
Auch sollten die Industrialdesginer ,okolokisches Materialen einsetzen und mehr Nachdenken über Ihr tun oder nicht tun    .Auf langlebigkeit von allen eingesezten Produkten achten .Hier ist jeder Mensch in der Pflicht .Der Hersteller ,der  der Desginer, der Konsument,die Politik,der Staat. Die Ameisen machen es uns vor wie es funkuniert!<br />
Carbonfaser ist nicht die Lösung !Es ist kein wiederverwertbarer Rohstoff. Wohin mit diesen Mühl in 10 Jahren wenn die Fahrzeuge schrott sind ? Sondermüll!<br />
Ein Wahnsinn dass mit den Lebensmittel .Dass  Pflanzenöle eingesetzt sind für die Inbetriebnahme der Fahrzeuge .<br />
Das Menschen verhungern! etc..<br />
Aber auch das Bioöl eingesetzt wird zum Heizen . Bei den Bauern! Dass dies gefördert wird mit EU Mittel .Die Landschafts pflege verkommt .Tiere wie die Bienen keinen Blütenstaub mehr finden .Eine Bienenstreben statt findet&#8230;.<br />
usw.usw.usw..<br />
Achja fast hätte ich nicht mehr dran gedacht.Den CO2 ausstoss zu minimieren und alle Fassaden mit Dämmstoff zu bekleiden. Hatt bestimmt erstmal eine wirkliche Erfolgsausicht mit der Einsparung des CO2 ausstoss.   Aber mit den von der Industrie  hergestellten ist das nicht so ohne weiteres möglich.Bedarf einer gründlichen Prüfung auf langlebigkeit der Materialien !. Weit über die DIN Norm  hinaus, den im Gebaüde gelten ja nur maximal 5 -10 Jahre Gewährleistung für die angewendeten Materialen und Produkte!    Meines Wissen sind in den  polymeeren Kunststoffen oder Mineralienwollen Weichmacher und Klebemittel zugesetzt. Die von den Microorganissmen angegriffen werden. Sind diese Massnahmen des Dämmen dann Reversibel und sind die Dämmstoffe dann verrottbar.Ökologisch Nachhaltig?   Wie sieht es hier mit der Verottbarkeit und der Zersetzung aus . Sind dies nicht die neuen Sondermühle, wenn sie nach 10 Jahren entfernt werden. Weil sie porös und ihre Funktion nicht mehr erfüllen Dann wohin damit. Wie der Wahnsinn alles aus Kunstoff zu produzieren vom Gehäuse  des PC bis zum Kunststofffenster.Alter Fenster, Türen ,aus Holz werden weggeschmissen .Obwohl einer Reparatur ( Moderniesierung mit Schallschutzisolierglas ) nachhaltig die Raumschale bewahrt und sogar verbessert.     Von dem auch niemand spricht was ist mit den Putzen und Farben auf den Dämmstoffen ;  meist Silkate und Acyrl polymeere was ist dann damit .! Wie damals in den 60 Jahren,  als man die Fassaden mit Aspest verkleidet hat .Schädlich; giftig sind, für Mensch und Natur : Heute Sondermüll  Aspest wahnsinn im Olympiadorf und nun vielleicht der Dämmwahnsinn !<br />
Muss das alles wirklich sein . etc<br />
Es muss noch viel bewegt und getan werden .  Step by Step.ständig<br />
Hier berdarf es dringent eines globalen nationalen weltweiten handels Sowie eines fairen Handel im Umgang mit den Rohstoffen etc&#8230;  </p>
<p>Wie wärs mit dem Abschaffen des Geldes .   Ist natürlich ein Witz !  oder ?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Handlungsfeld Stadtplanung und Mobilität von Sonja Eser</title>
		<link>http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/2010/02/04/handlungsfeld-stadtplanung-und-mobilitat/comment-page-1/#comment-201</link>
		<dc:creator>Sonja Eser</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 15:39:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/?p=685#comment-201</guid>
		<description>Die Stadt München nimmt sich in der Leitlinie das Ziel vor, selbst als Vorbild zu fungieren. Leider vermissen wir in der gesamten Leitlinie einen Hinweis auf den geplanten Ausbau des Münchner Flughafens und den damit anzukurbelnden extra Flugverkehr.
Auch wenn der Flughafen München im Freisinger Umland liegt, so ist er aus unserer Sicht unbedingt in der Leitlinie zum Thema Klimaschutz zu berücksichtigen. Die Stadt München ist Anteilseigner des Flughafens und treibt durch ihre Politik die weitere steigende Entwicklung des Flugverkehrs an.
Dies steht in starkem Widerspruch zu den selbst vorgenommen Zielen unter 4.2.3.:

„Der Verkehrssektor leistet einen wesentlichen Beitrag zum übergeordneten
Ziel der reduzierten Treibhausgasemissionen. Dies erfolgt durch Verkehrsvermeidung, -verringerung und –verlagerung. Im Verkehrsbereich, der mit bis zu circa 15 % an den CO2-Emissionen beteiligt ist, sind die CO2-Emissionen durch Reduzierung des Energiever-brauchs spürbar zu senken. Die Handlungsmaxime aller verkehrlichen Maßnahmen zum Klimaschutz muss die Einheit aus Verkehrsvermeidung, -verringerung und -verlagerung sein. Um eine nachhaltige und umweltfreundliche Verkehrsentwicklung in München zu erhalten beziehungsweise zu verbessern, haben alle Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung bezie-hungsweise Verkehrsverringerung und Verkehrsverlagerung auf umweltgerechte Verkehrs-mittel oberste Priorität. Die Verkehrsverlagerung auf Verkehrsmittel des Umweltverbundes betrifft sowohl den Berufs- wie auch im Besonderen den Freizeit- und Einkaufs-/ Erledi-gungsverkehr.“

Wir machen deutlich darauf aufmerksam, dass ein von der FMG geplanter Ausbau des Flughafens zum internationalen Drehkreuz nicht im Sinne einer Verkehrsvermeidung oder Verringerung liegt. Auch wird dadurch nicht das Ziel erreicht, die CO2-Emissionen spürbar zu senken, im Gegenteil.

Besonders hervorzuheben ist die erhöhte Klimawirksamkeit des CO2, das durch den Flug-verkehr in höheren atmosphärischen Schichten emittiert wird und deshalb deutlich mehr berücksichtigt und eingeschränkt werden muss als der Straßenverkehr.

Wenn keine wesentlichen Änderungen eintreten, besonders durch politische Steuerung, wird der Flugverkehr bis 2050 einer der Hauptursachen für den Klimawandel sein und alle Bemühungen, an anderen Stellen CO2 einzusparen, ad absurdum führen.
Es ist nötig, den privilegierten Schutzstatus des Flugverkehrs endlich aufzugeben zugunsten einer intelligenten Mobilitätspolitik.

Dass dies nicht geht, zeigen die Daten. Die Umweltauswirkungen werden in Zukunft wesentlich mehr Einfluss auf die Politik haben, als im Moment. 

Ausweitung der Leitlinie auf die Regionen, die direkt von den Entscheidungen der Stadt München betroffen sind

Die unter 4.3.3. angeführten Punkte, besonders zum Thema Luftreinhaltung und Lärmminderung, fordern wir partnerschaftlich auf das Umland auszuweiten. 

„Die Strategie der Verkehrsvermeidung ist mithilfe der bereits in anderen
Plänen aufgezeigten Strategien weiterzuverfolgen. Maßnahmen zur
Verkehrsvermeidung beziehungsweise -reduzierung und in der Folge auch
zur Verringerung des CO2-Ausstoßes sind auch im Luftreinhalte- und im
Lärmminderungsplan der Stadt München enthalten. Eine Verkehrsreduktion
führt neben einer Verminderung der Luftschadstoffe und einer Lärmreduktion
auch zu einer Reduktion des Ausstoßes von CO2. Im Luftreinhalteplan
der Stadt München, der derzeit fortgeschrieben wird, sind eine Reihe
verkehrsbezogener Maßnahmen mit dem Ziel der Vermeidung, der Verringerung
oder der Optimierung des Straßenverkehrs enthalten.“

•	Es kann nicht sein, dass sich München eine grüne Leitlinie gibt und ihren Lärm und Dreck ins Umland von Freising/Erding auslagert. Die Lärmgutachten aus dem Land-kreis Freising zeigen deutlich bereits heute eine Belastung der Bürger in den Land-kreisen um den Flughafen. Durch einen Ausbau des Flughafens sind deutliche Steigerungen der Gesundheitsbelastungen zu erwarten. München trägt als Miteigentümer direkte Verantwortung für einen etwaigen Ausbau des Flughafens München und sollte deshalb die Leitlinie auf die Grenzen der Auswirkungen ihrer Entscheidungen, nicht ihres Stadtgebietes begrenzen. Die Menschen im Umland Münchens haben gleiches Anrecht darauf, dass die Ziele der Leitlinie München ebenfalls im Umland Geltung haben.



Ein paar Hintergrunddaten:

European Topic Centre on Air and Climatic Change
“Greenhouse Gas Emissions from Aviation”, J. Graicken und B. Gugele (2006):
- die gesamte Wirkung des Flugverkehrs auf den Klimawandel wird um das 2-5 fache höher eingeschätzt als die Auswirkungen der CO2-Emission alleine, wenn man die Emission von Nox und Wolkenbildung berücksichtigt. (Sausen 2005) 
- CO2 verweilt für einige Dekaden in der Atmosphäre.
- Zwischen 1990 und 2004 sind die CO2 Emissionen der EU-Luftfahrt um 74% gestiegen.
- Sechs Länder (UK; D, F, Spanien; I, Niederlande) sind verantwortlich für 82% aller Emis-sionen der EU.
- 85% der Flüge haben ein Ziel innerhalb der EU, die meisten wären also auch mit dem Zug erreichbar.

Aus Brüssel können Sie folgendes Lesen.
/www.europa-web.de
- Emissionen aus dem internationalen Luftverkehr der EU nehmen schneller zu als Emissionen aus anderen Sektoren. Dieses Wachstum droht die bisherigen Erfolge der EU bei der Verringerung von Treibhausgasemissionen zu untergraben. Die Einbeziehung der Luftverkehrsemissionen in das Emissionshandelssystem der EU ist ein kostenwirksames und umweltgerechtes Konzept,

- Tyndall Centre for Climatice Change Research
“Wachstumsszenarien für EU und UK Luftfahrt: Widersprüche zur Klimapolitik”
Growth scenarios for EU &amp; UK aviation: contradictions with climate policy
Dr Kevin Anderson, Dr Alice Bows and Dr Paul Upham, für Friends of the Earth
- Die Nationen arbeiten daran, dass Jahr für Jahr eine Abnahme der Emissionen erreicht wird. Dazu steht eine Ausweitung des Flugverkehrs in deutlichem Konflikt.
- Das bedeutet, dass der Anstieg nur im Flugverkehr quasi alle Emissionsrechte alleine ver-brauchen würde, und keine Emissionen für andere Sektoren übrig blieben! (s. Graph 6)
 


Bericht der Royal Comission on Environmental Pollution, UK
The environmental effects of civil aircraft in flight, Sir Tom Blendell et al. (2007)
- Diese Kommission hat bereits 1994 davor gewarnt, dass es irreversible Schäden der At-mosphäre durch den Flugverkehr gibt. Ein primäres Ziel der Politik muss es sein, nach einer Begrenzung des Beitrages der Luftfahrt zur globalen Erwärmung zu suchen! Dies wird signifikante Auswirkungen auf das Wachstum des Flugverkehrs erforderlich machen!
- In der Studie werden folgende Regelungen vorgeschlagen:
a) Verringerung des Bedarfs durch die Einführung von Kosten für Emissionen (Emissions-handel für Flugverkehr): Europaweiter Emissionszulage auf alle Flüge, Aufschlag von 35€ pro Ticket würde die Diskrepanz zwischen Flug und Bahn einigermaßen beseitigen. 
b) Optimierung der Nutzung bestehender Flughafenkapazitäten: Die Verhinderung weiterer Zuwächse der Flughafenkapazitäten würde stark die Konkurrenz unter den Flug-linien und damit indirekt den Preis für Landungen steigern. Dies würde die Fluggesellschaften dazu zwingen, ihr Einkommen von den verfügbaren Landemöglichkeiten zu erhöhen. Dieser Vorgang begünstigt deutlich die Langstreckenflüge. In London z.B. verzichten deshalb Airlines auf Kurzstreckenflüge (die gut mit der Bahn zu gestalten sind), um die gewinnträchtigeren Landflüge unterzubringen.

c) Dies braucht auch eine Verbesserung der Verkehrswahlmöglichkeiten für Kurzstrecken mit weniger belastenden Alternativen (Bahn).

Hintergrund zur Tragfähigkeit des Flugverkehrs im sozialen Bereich
Der Flugverkehr beeinflusst nicht nur stark den Klimawandel, sondern hat zusätzlichen Einfluss auf die sozialen Bedingungen vieler Menschen weltweit. Künstlich angeheizter Tourismus, besonders in entlegene Weltregionen, destabilisiert sensible Regionen und zerstören dortige Landschaften.
Besonders beliebt sind Flugreisen in bereits jetzt schon vom Klimawandel bedrohte Regio-nen der Erde wie im asiatischen Raum. Die verschwenderische Lebensweise der Touristen in den Hotels bedingt u.a. Wasserknappheiten, die die Auswirkungen des Klimawandels dort deutlich verschärfen werden.


Unser Antrag:

Wir befürchten, dass München als ein wesentlicher Akteur und Mit-Eigentümer des Flugha-fens diese Zusammenhänge zwischen Flugverkehr und Klimawandel noch nicht erkannt hat und weiterhin einseitig das nicht nachhaltige und klimaschädliche Wachstum des Flugverkehrs fördern will. 
Deshalb fordern wir nachdrücklich, folgendes als Ziel mit in die „Leitlinie Ökologie – Klima-wandel und Klimaschutz“ mit aufzunehmen:

- Kein weiterer Ausbau des Münchner Flughafens, weder mit einer 3. noch einer 4. Bahn
- Keine Erweiterung des Flughafenkonzeptes zu einem noch größeren internationalen Drehkreuz, sondern Belassung bei der jetzigen Situation.
- Die Stadt München wirkt darauf hin, dass eine Mobilität der Münchner Bürger auch nach außerhalb der Stadtgrenzen nachhaltig erfolgen kann, z.B: durch Förderung des Bahnver-kehrs im Verbindungsverkehr zwischen den Großstädten.
Die Stadt München erkennt ihre Rolle als Mitgestalter einer Mobilitätspolitik auch außerhalb der Stadtgrenzen und bemüht sich um eine gemeinsame Linie für eine nachhaltige Mobili-tätspolitik auch mit Bund und Ländern.
- Die Stadt München erkennt ihren Einfluss durch Flugreisen ihrer Bürger auch auf andere Länder und wirbt durch Verringerung und Vermeidung des Flugverkehrs für eine Entlastung der Situation in Ländern, in denen durch den Klimawandel große Schäden zu erwarten sind.
- Ein primäres Ziel der Stadtpolitik muss es sein, nach einer Begrenzung des Beitrages der lokalen Luftfahrt zur globalen Erwärmung zu suchen!
- Die unter 4.3.3. angeführten Punkte, besonders zum Thema Luftreinhaltung und Lärmminderung, fordern wir partnerschaftlich auf das Umland auszuweiten. 


Autoren:
Für die Sprecher des Aktionsbündnisses AufgeMUCkt,</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt München nimmt sich in der Leitlinie das Ziel vor, selbst als Vorbild zu fungieren. Leider vermissen wir in der gesamten Leitlinie einen Hinweis auf den geplanten Ausbau des Münchner Flughafens und den damit anzukurbelnden extra Flugverkehr.<br />
Auch wenn der Flughafen München im Freisinger Umland liegt, so ist er aus unserer Sicht unbedingt in der Leitlinie zum Thema Klimaschutz zu berücksichtigen. Die Stadt München ist Anteilseigner des Flughafens und treibt durch ihre Politik die weitere steigende Entwicklung des Flugverkehrs an.<br />
Dies steht in starkem Widerspruch zu den selbst vorgenommen Zielen unter 4.2.3.:</p>
<p>„Der Verkehrssektor leistet einen wesentlichen Beitrag zum übergeordneten<br />
Ziel der reduzierten Treibhausgasemissionen. Dies erfolgt durch Verkehrsvermeidung, -verringerung und –verlagerung. Im Verkehrsbereich, der mit bis zu circa 15 % an den CO2-Emissionen beteiligt ist, sind die CO2-Emissionen durch Reduzierung des Energiever-brauchs spürbar zu senken. Die Handlungsmaxime aller verkehrlichen Maßnahmen zum Klimaschutz muss die Einheit aus Verkehrsvermeidung, -verringerung und -verlagerung sein. Um eine nachhaltige und umweltfreundliche Verkehrsentwicklung in München zu erhalten beziehungsweise zu verbessern, haben alle Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung bezie-hungsweise Verkehrsverringerung und Verkehrsverlagerung auf umweltgerechte Verkehrs-mittel oberste Priorität. Die Verkehrsverlagerung auf Verkehrsmittel des Umweltverbundes betrifft sowohl den Berufs- wie auch im Besonderen den Freizeit- und Einkaufs-/ Erledi-gungsverkehr.“</p>
<p>Wir machen deutlich darauf aufmerksam, dass ein von der FMG geplanter Ausbau des Flughafens zum internationalen Drehkreuz nicht im Sinne einer Verkehrsvermeidung oder Verringerung liegt. Auch wird dadurch nicht das Ziel erreicht, die CO2-Emissionen spürbar zu senken, im Gegenteil.</p>
<p>Besonders hervorzuheben ist die erhöhte Klimawirksamkeit des CO2, das durch den Flug-verkehr in höheren atmosphärischen Schichten emittiert wird und deshalb deutlich mehr berücksichtigt und eingeschränkt werden muss als der Straßenverkehr.</p>
<p>Wenn keine wesentlichen Änderungen eintreten, besonders durch politische Steuerung, wird der Flugverkehr bis 2050 einer der Hauptursachen für den Klimawandel sein und alle Bemühungen, an anderen Stellen CO2 einzusparen, ad absurdum führen.<br />
Es ist nötig, den privilegierten Schutzstatus des Flugverkehrs endlich aufzugeben zugunsten einer intelligenten Mobilitätspolitik.</p>
<p>Dass dies nicht geht, zeigen die Daten. Die Umweltauswirkungen werden in Zukunft wesentlich mehr Einfluss auf die Politik haben, als im Moment. </p>
<p>Ausweitung der Leitlinie auf die Regionen, die direkt von den Entscheidungen der Stadt München betroffen sind</p>
<p>Die unter 4.3.3. angeführten Punkte, besonders zum Thema Luftreinhaltung und Lärmminderung, fordern wir partnerschaftlich auf das Umland auszuweiten. </p>
<p>„Die Strategie der Verkehrsvermeidung ist mithilfe der bereits in anderen<br />
Plänen aufgezeigten Strategien weiterzuverfolgen. Maßnahmen zur<br />
Verkehrsvermeidung beziehungsweise -reduzierung und in der Folge auch<br />
zur Verringerung des CO2-Ausstoßes sind auch im Luftreinhalte- und im<br />
Lärmminderungsplan der Stadt München enthalten. Eine Verkehrsreduktion<br />
führt neben einer Verminderung der Luftschadstoffe und einer Lärmreduktion<br />
auch zu einer Reduktion des Ausstoßes von CO2. Im Luftreinhalteplan<br />
der Stadt München, der derzeit fortgeschrieben wird, sind eine Reihe<br />
verkehrsbezogener Maßnahmen mit dem Ziel der Vermeidung, der Verringerung<br />
oder der Optimierung des Straßenverkehrs enthalten.“</p>
<p>•	Es kann nicht sein, dass sich München eine grüne Leitlinie gibt und ihren Lärm und Dreck ins Umland von Freising/Erding auslagert. Die Lärmgutachten aus dem Land-kreis Freising zeigen deutlich bereits heute eine Belastung der Bürger in den Land-kreisen um den Flughafen. Durch einen Ausbau des Flughafens sind deutliche Steigerungen der Gesundheitsbelastungen zu erwarten. München trägt als Miteigentümer direkte Verantwortung für einen etwaigen Ausbau des Flughafens München und sollte deshalb die Leitlinie auf die Grenzen der Auswirkungen ihrer Entscheidungen, nicht ihres Stadtgebietes begrenzen. Die Menschen im Umland Münchens haben gleiches Anrecht darauf, dass die Ziele der Leitlinie München ebenfalls im Umland Geltung haben.</p>
<p>Ein paar Hintergrunddaten:</p>
<p>European Topic Centre on Air and Climatic Change<br />
“Greenhouse Gas Emissions from Aviation”, J. Graicken und B. Gugele (2006):<br />
- die gesamte Wirkung des Flugverkehrs auf den Klimawandel wird um das 2-5 fache höher eingeschätzt als die Auswirkungen der CO2-Emission alleine, wenn man die Emission von Nox und Wolkenbildung berücksichtigt. (Sausen 2005)<br />
- CO2 verweilt für einige Dekaden in der Atmosphäre.<br />
- Zwischen 1990 und 2004 sind die CO2 Emissionen der EU-Luftfahrt um 74% gestiegen.<br />
- Sechs Länder (UK; D, F, Spanien; I, Niederlande) sind verantwortlich für 82% aller Emis-sionen der EU.<br />
- 85% der Flüge haben ein Ziel innerhalb der EU, die meisten wären also auch mit dem Zug erreichbar.</p>
<p>Aus Brüssel können Sie folgendes Lesen.<br />
/www.europa-web.de<br />
- Emissionen aus dem internationalen Luftverkehr der EU nehmen schneller zu als Emissionen aus anderen Sektoren. Dieses Wachstum droht die bisherigen Erfolge der EU bei der Verringerung von Treibhausgasemissionen zu untergraben. Die Einbeziehung der Luftverkehrsemissionen in das Emissionshandelssystem der EU ist ein kostenwirksames und umweltgerechtes Konzept,</p>
<p>- Tyndall Centre for Climatice Change Research<br />
“Wachstumsszenarien für EU und UK Luftfahrt: Widersprüche zur Klimapolitik”<br />
Growth scenarios for EU &amp; UK aviation: contradictions with climate policy<br />
Dr Kevin Anderson, Dr Alice Bows and Dr Paul Upham, für Friends of the Earth<br />
- Die Nationen arbeiten daran, dass Jahr für Jahr eine Abnahme der Emissionen erreicht wird. Dazu steht eine Ausweitung des Flugverkehrs in deutlichem Konflikt.<br />
- Das bedeutet, dass der Anstieg nur im Flugverkehr quasi alle Emissionsrechte alleine ver-brauchen würde, und keine Emissionen für andere Sektoren übrig blieben! (s. Graph 6)</p>
<p>Bericht der Royal Comission on Environmental Pollution, UK<br />
The environmental effects of civil aircraft in flight, Sir Tom Blendell et al. (2007)<br />
- Diese Kommission hat bereits 1994 davor gewarnt, dass es irreversible Schäden der At-mosphäre durch den Flugverkehr gibt. Ein primäres Ziel der Politik muss es sein, nach einer Begrenzung des Beitrages der Luftfahrt zur globalen Erwärmung zu suchen! Dies wird signifikante Auswirkungen auf das Wachstum des Flugverkehrs erforderlich machen!<br />
- In der Studie werden folgende Regelungen vorgeschlagen:<br />
a) Verringerung des Bedarfs durch die Einführung von Kosten für Emissionen (Emissions-handel für Flugverkehr): Europaweiter Emissionszulage auf alle Flüge, Aufschlag von 35€ pro Ticket würde die Diskrepanz zwischen Flug und Bahn einigermaßen beseitigen.<br />
b) Optimierung der Nutzung bestehender Flughafenkapazitäten: Die Verhinderung weiterer Zuwächse der Flughafenkapazitäten würde stark die Konkurrenz unter den Flug-linien und damit indirekt den Preis für Landungen steigern. Dies würde die Fluggesellschaften dazu zwingen, ihr Einkommen von den verfügbaren Landemöglichkeiten zu erhöhen. Dieser Vorgang begünstigt deutlich die Langstreckenflüge. In London z.B. verzichten deshalb Airlines auf Kurzstreckenflüge (die gut mit der Bahn zu gestalten sind), um die gewinnträchtigeren Landflüge unterzubringen.</p>
<p>c) Dies braucht auch eine Verbesserung der Verkehrswahlmöglichkeiten für Kurzstrecken mit weniger belastenden Alternativen (Bahn).</p>
<p>Hintergrund zur Tragfähigkeit des Flugverkehrs im sozialen Bereich<br />
Der Flugverkehr beeinflusst nicht nur stark den Klimawandel, sondern hat zusätzlichen Einfluss auf die sozialen Bedingungen vieler Menschen weltweit. Künstlich angeheizter Tourismus, besonders in entlegene Weltregionen, destabilisiert sensible Regionen und zerstören dortige Landschaften.<br />
Besonders beliebt sind Flugreisen in bereits jetzt schon vom Klimawandel bedrohte Regio-nen der Erde wie im asiatischen Raum. Die verschwenderische Lebensweise der Touristen in den Hotels bedingt u.a. Wasserknappheiten, die die Auswirkungen des Klimawandels dort deutlich verschärfen werden.</p>
<p>Unser Antrag:</p>
<p>Wir befürchten, dass München als ein wesentlicher Akteur und Mit-Eigentümer des Flugha-fens diese Zusammenhänge zwischen Flugverkehr und Klimawandel noch nicht erkannt hat und weiterhin einseitig das nicht nachhaltige und klimaschädliche Wachstum des Flugverkehrs fördern will.<br />
Deshalb fordern wir nachdrücklich, folgendes als Ziel mit in die „Leitlinie Ökologie – Klima-wandel und Klimaschutz“ mit aufzunehmen:</p>
<p>- Kein weiterer Ausbau des Münchner Flughafens, weder mit einer 3. noch einer 4. Bahn<br />
- Keine Erweiterung des Flughafenkonzeptes zu einem noch größeren internationalen Drehkreuz, sondern Belassung bei der jetzigen Situation.<br />
- Die Stadt München wirkt darauf hin, dass eine Mobilität der Münchner Bürger auch nach außerhalb der Stadtgrenzen nachhaltig erfolgen kann, z.B: durch Förderung des Bahnver-kehrs im Verbindungsverkehr zwischen den Großstädten.<br />
Die Stadt München erkennt ihre Rolle als Mitgestalter einer Mobilitätspolitik auch außerhalb der Stadtgrenzen und bemüht sich um eine gemeinsame Linie für eine nachhaltige Mobili-tätspolitik auch mit Bund und Ländern.<br />
- Die Stadt München erkennt ihren Einfluss durch Flugreisen ihrer Bürger auch auf andere Länder und wirbt durch Verringerung und Vermeidung des Flugverkehrs für eine Entlastung der Situation in Ländern, in denen durch den Klimawandel große Schäden zu erwarten sind.<br />
- Ein primäres Ziel der Stadtpolitik muss es sein, nach einer Begrenzung des Beitrages der lokalen Luftfahrt zur globalen Erwärmung zu suchen!<br />
- Die unter 4.3.3. angeführten Punkte, besonders zum Thema Luftreinhaltung und Lärmminderung, fordern wir partnerschaftlich auf das Umland auszuweiten. </p>
<p>Autoren:<br />
Für die Sprecher des Aktionsbündnisses AufgeMUCkt,</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Feedback zur Ausstellung von Walter Wesinger</title>
		<link>http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/2009/11/09/hello-world/comment-page-1/#comment-200</link>
		<dc:creator>Walter Wesinger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 09:43:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http:/?p=1#comment-200</guid>
		<description>Wirtschaftlicher Wachstumszwang konterkariert Klimaschutzbemühungen

Mir geht es wie Herrn Kübler - ich verstehe nicht, warum kaum einer fragt, warum unsere Wirtschaft ständig wachsen muss. In einer endlichen Welt kann nichts ewig wachsen. Zwanghaftes Wirtschaftswachstum fordert Konsum, wo kein echter Bedarf vorhanden ist und belastet die Umwelt / das Klima mit immer höheren Emissionen.
Bei einem sogenannten &quot;Nullwachstum&quot; hätten wir in einem Jahr soviel &quot;Volksvermögen&quot; erwirtschaftet wie im Jahr davor - bei unserem relativ hohen Lebensstandard müsste das eigentlich für alle Bürger auskömmlich sein.

Inzwischen weiß ich, dass die Wirtschaft ständig wachsen muss, um die exponentiell ansteigenden (großen) Geldvermögen zu finanzieren (Veröffentlichungen von Prof. Margrit Kennedy, Helmut Creutz u.a.). Neben den oben genannten Schäden für Umwelt und Klima kommt ein verheerender sozialer Effekt dazu, indem unser weltweites Geldsystem mit seinen &quot;positiven&quot; Zinsen dafür sorgt, dass Geld in immer größerem Umfang von den Arbeitenden zu den Geldbesitzern fließt und damit die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet.

Ein Ausweg aus dem Wachstumszwang liegt in der Nutzung von Währungen, die kein exponentielles Wirtschaftswachstum erfordern, da sie keine &quot;positiven&quot; Zinsen haben. Diese Währungen werden als &quot;Komplementärwährungen&quot; bezeichnet, weil sie parallel zur vorhandenen &quot;Zinswährung&quot; eingeführt werden können. Mit ihnen lassen sich sowohl ökologische als auch soziale Ziele viel besser erreichen als mit der normalen Zinswährung. Beispiele dafür gibt es in Deutschland inzwischen viele, siehe (http://www.regiogeld.de).

Ich hoffe sehr, dass einflussreiche Entscheidungsträger sich des Themas annehmen und damit einen Schritt in Richtung einer wirklich nachhaltigen Wirtschaft getan wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wirtschaftlicher Wachstumszwang konterkariert Klimaschutzbemühungen</p>
<p>Mir geht es wie Herrn Kübler &#8211; ich verstehe nicht, warum kaum einer fragt, warum unsere Wirtschaft ständig wachsen muss. In einer endlichen Welt kann nichts ewig wachsen. Zwanghaftes Wirtschaftswachstum fordert Konsum, wo kein echter Bedarf vorhanden ist und belastet die Umwelt / das Klima mit immer höheren Emissionen.<br />
Bei einem sogenannten &#8220;Nullwachstum&#8221; hätten wir in einem Jahr soviel &#8220;Volksvermögen&#8221; erwirtschaftet wie im Jahr davor &#8211; bei unserem relativ hohen Lebensstandard müsste das eigentlich für alle Bürger auskömmlich sein.</p>
<p>Inzwischen weiß ich, dass die Wirtschaft ständig wachsen muss, um die exponentiell ansteigenden (großen) Geldvermögen zu finanzieren (Veröffentlichungen von Prof. Margrit Kennedy, Helmut Creutz u.a.). Neben den oben genannten Schäden für Umwelt und Klima kommt ein verheerender sozialer Effekt dazu, indem unser weltweites Geldsystem mit seinen &#8220;positiven&#8221; Zinsen dafür sorgt, dass Geld in immer größerem Umfang von den Arbeitenden zu den Geldbesitzern fließt und damit die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet.</p>
<p>Ein Ausweg aus dem Wachstumszwang liegt in der Nutzung von Währungen, die kein exponentielles Wirtschaftswachstum erfordern, da sie keine &#8220;positiven&#8221; Zinsen haben. Diese Währungen werden als &#8220;Komplementärwährungen&#8221; bezeichnet, weil sie parallel zur vorhandenen &#8220;Zinswährung&#8221; eingeführt werden können. Mit ihnen lassen sich sowohl ökologische als auch soziale Ziele viel besser erreichen als mit der normalen Zinswährung. Beispiele dafür gibt es in Deutschland inzwischen viele, siehe (<a href="http://www.regiogeld.de" rel="nofollow">http://www.regiogeld.de</a>).</p>
<p>Ich hoffe sehr, dass einflussreiche Entscheidungsträger sich des Themas annehmen und damit einen Schritt in Richtung einer wirklich nachhaltigen Wirtschaft getan wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Handlungsfeld Stadtplanung und Mobilität von Hans</title>
		<link>http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/2010/02/04/handlungsfeld-stadtplanung-und-mobilitat/comment-page-1/#comment-35</link>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 17:06:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/?p=685#comment-35</guid>
		<description>Die Firma, für die ich bis vor ein paar Monaten gearbeitet habe, hat ihren Mitarbeitern Firmenwägen zur Verfügung gestellt, für deren private Nutzung eine monatliche Pauschale von 35 Euro einbehalten wurde, egal wie intensiv der Wagen genutzt wurde. Ich halte mich zwar für einigermaßen umweltbewusst, bin begeisterter Radfahrer, ernähre mich fleischarm und ausschließlich von Bio-Lebensmitteln, aber bei derartigen Regelungen werden selbst Leute wie ich zum exzessiven Autofahrer. Warum soll ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad fahren, wenn die Fahrt mit dem Auto kostenlos ist? Ich halte solche Praktiken, die vermutlich auch andere Firmen einsetzen für äußerst bedenklich.

In erster Linie sehe ich hier zwar die Staatsregierung in der Pflicht, die derartige Regelungen verbieten müsste. Vielleicht haben aber auch die Kommunen Möglichkeiten diesbezüglich auf ihre Gewerbesteuerzahler Einfluss zu nehmen.

Als ich jedenfalls nach ein paar Jahren Dienstwagennutzung erfahren habe, dass man statt dem Firmenwagen auch eine Gehaltserhöhung wählen kann, habe ich das als einziger von 10 Mitarbeitern getan und siehe da, die jährlich privat zurückgelegten Kilometer gingen von durchschnittlich 28.000 Kilometer auf 9.000 zurück, was einer Verringerung um 68% entspricht! 

Die Firma, von der ich spreche, war übrigens ISO 14001 zertifiziert, welches sie nach außen hin als besonders umweltfreundlich erscheinen lässt. Immerhin wurden die Mitarbeiter im Rahmen der Zertifizierung regelmäßig befragt, wo sie noch Potential für Energie- und Ressourcen-Einsparung sehen. Nachdem ich dem verantwortlichen Umweltmanager von meinem Selbstversuch mit dem Dienstwagen und der daraus resultierenden Einsparungen berichtet habe, habe ich jedenfalls nie wieder etwas von ihm gehört.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Firma, für die ich bis vor ein paar Monaten gearbeitet habe, hat ihren Mitarbeitern Firmenwägen zur Verfügung gestellt, für deren private Nutzung eine monatliche Pauschale von 35 Euro einbehalten wurde, egal wie intensiv der Wagen genutzt wurde. Ich halte mich zwar für einigermaßen umweltbewusst, bin begeisterter Radfahrer, ernähre mich fleischarm und ausschließlich von Bio-Lebensmitteln, aber bei derartigen Regelungen werden selbst Leute wie ich zum exzessiven Autofahrer. Warum soll ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad fahren, wenn die Fahrt mit dem Auto kostenlos ist? Ich halte solche Praktiken, die vermutlich auch andere Firmen einsetzen für äußerst bedenklich.</p>
<p>In erster Linie sehe ich hier zwar die Staatsregierung in der Pflicht, die derartige Regelungen verbieten müsste. Vielleicht haben aber auch die Kommunen Möglichkeiten diesbezüglich auf ihre Gewerbesteuerzahler Einfluss zu nehmen.</p>
<p>Als ich jedenfalls nach ein paar Jahren Dienstwagennutzung erfahren habe, dass man statt dem Firmenwagen auch eine Gehaltserhöhung wählen kann, habe ich das als einziger von 10 Mitarbeitern getan und siehe da, die jährlich privat zurückgelegten Kilometer gingen von durchschnittlich 28.000 Kilometer auf 9.000 zurück, was einer Verringerung um 68% entspricht! </p>
<p>Die Firma, von der ich spreche, war übrigens ISO 14001 zertifiziert, welches sie nach außen hin als besonders umweltfreundlich erscheinen lässt. Immerhin wurden die Mitarbeiter im Rahmen der Zertifizierung regelmäßig befragt, wo sie noch Potential für Energie- und Ressourcen-Einsparung sehen. Nachdem ich dem verantwortlichen Umweltmanager von meinem Selbstversuch mit dem Dienstwagen und der daraus resultierenden Einsparungen berichtet habe, habe ich jedenfalls nie wieder etwas von ihm gehört.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Handlungsfeld Stadtplanung und Mobilität von Sven</title>
		<link>http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/2010/02/04/handlungsfeld-stadtplanung-und-mobilitat/comment-page-1/#comment-34</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 11:53:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/?p=685#comment-34</guid>
		<description>Es müssen alle Verkehrsteilnehmer an einen Strang ziehen und dies auch durch die Stadtplaner abgedeckt werden. Missstände sollten, wenn möglich abgestellt werden.
Doch letztlich kommt man in München mit ÖPNV und Fahrrad gut zurecht, und das kann ich sagen, da ich vergleichen kann mit anderen Städten aktiv. Die Probleme sind bestimmt lösbar man muss sie nur angehen. Ein Beispiel für ein kleines Problem ist doch z.B. Warum kostet ein Fahrrad im ÖPNV und ein Kinderwagen, der ja auch viel größer sein kann nichts? Nichts gegen Kinderwagen, aber ich denke es gehört auch dazu mit dem Fahrrad fahren zu können und bei etwas weiteren Strecken in der Stadt auch mal den Bus, Tram oder U-Bahn zu nutzen ohne gleich dafür rappen zu müssen. Um bei dem ÖPNV zu bleiben, ich sehe das auf dem Weg zur Arbeit:
Fahre ich morgens los, brauche ich mit dem Auto 35 min zur Arbeit, mit der U-Bahn einschließlich Gehzeiten 55 min, nachmittags nur 45 min mit dem Auto 40 min, Fahrrad liegt bei mir mit 65 min. Hier liegt morgens das Problem bei der Abstimmung der U-Bahnlinien. Wenn die 9 min morgens besser abgestimmt waren die ich am Umsteigebahnhof warten muss und dies überall gemacht würde, was evtl. funktioniert, würden bestimmt mehrer in den ÖPNV steigen. Hier in München ist er ja auch sehr gut, im Vergleich.
Ich selbst fahre mit den ÖPNV und Fahrrad, weil es schlicht günstiger ist. Wer genau rechnet kann das selbst nachvollziehen. Bei mir schon allein die Treibstoffkosten die dort zu buche schlagen. Hier rechnet sichd as Auto beim aktuellen Preis bei meinem Wagen erst bei einem Preis von 0,78 €/l. Wird wahrscheinlich nicht so schnell kommen.
Aber auch bei der MObilität muss dass was getan werden. Wenn mehr Personen in die ÖPNV gehohlt werden, muss dieser Ausgebaut und beschleunigt werden. Das GEld für diese Investitionen kann ja wo anders eingespart werden. Auch ist es wichtig den Autoverkehr besser zu lenken und zu steuern, so dass sich Besucher und auswärtigen Arbeitenden schneller und vorallem ohne Staus zur Arbeit und zum Parkplatz kommen. Diese Gruppe könnte auch auf den ÖPNV umgelenkt werden an Pendlerparkplätzen, am besten natürlich Kostenlos. 
Nur mit vielen, manchmal recht einfachen MAßnahmen ist es möglich hier bei der Stadtplanung und er Mobilität große Erfolge zu erzielen.
Und eins sollte man auch beachten, wenn man schreibt ohne Auto leben:

Nicht jeder kann sich eine Wohnung in München leisten (Was aber irgendwann auch München das Genick brechen wird) und nicht überall im Umland ist der ÖPNV gut und günstig wie in München!  Autos werden immer in München fahren, ob manche es wollen oder nicht, so wird es auch wohl bleiben, dass sich Autos, Fußgänger, Fahrradfahrer und ÖPNV Nutzer in die Quere kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es müssen alle Verkehrsteilnehmer an einen Strang ziehen und dies auch durch die Stadtplaner abgedeckt werden. Missstände sollten, wenn möglich abgestellt werden.<br />
Doch letztlich kommt man in München mit ÖPNV und Fahrrad gut zurecht, und das kann ich sagen, da ich vergleichen kann mit anderen Städten aktiv. Die Probleme sind bestimmt lösbar man muss sie nur angehen. Ein Beispiel für ein kleines Problem ist doch z.B. Warum kostet ein Fahrrad im ÖPNV und ein Kinderwagen, der ja auch viel größer sein kann nichts? Nichts gegen Kinderwagen, aber ich denke es gehört auch dazu mit dem Fahrrad fahren zu können und bei etwas weiteren Strecken in der Stadt auch mal den Bus, Tram oder U-Bahn zu nutzen ohne gleich dafür rappen zu müssen. Um bei dem ÖPNV zu bleiben, ich sehe das auf dem Weg zur Arbeit:<br />
Fahre ich morgens los, brauche ich mit dem Auto 35 min zur Arbeit, mit der U-Bahn einschließlich Gehzeiten 55 min, nachmittags nur 45 min mit dem Auto 40 min, Fahrrad liegt bei mir mit 65 min. Hier liegt morgens das Problem bei der Abstimmung der U-Bahnlinien. Wenn die 9 min morgens besser abgestimmt waren die ich am Umsteigebahnhof warten muss und dies überall gemacht würde, was evtl. funktioniert, würden bestimmt mehrer in den ÖPNV steigen. Hier in München ist er ja auch sehr gut, im Vergleich.<br />
Ich selbst fahre mit den ÖPNV und Fahrrad, weil es schlicht günstiger ist. Wer genau rechnet kann das selbst nachvollziehen. Bei mir schon allein die Treibstoffkosten die dort zu buche schlagen. Hier rechnet sichd as Auto beim aktuellen Preis bei meinem Wagen erst bei einem Preis von 0,78 €/l. Wird wahrscheinlich nicht so schnell kommen.<br />
Aber auch bei der MObilität muss dass was getan werden. Wenn mehr Personen in die ÖPNV gehohlt werden, muss dieser Ausgebaut und beschleunigt werden. Das GEld für diese Investitionen kann ja wo anders eingespart werden. Auch ist es wichtig den Autoverkehr besser zu lenken und zu steuern, so dass sich Besucher und auswärtigen Arbeitenden schneller und vorallem ohne Staus zur Arbeit und zum Parkplatz kommen. Diese Gruppe könnte auch auf den ÖPNV umgelenkt werden an Pendlerparkplätzen, am besten natürlich Kostenlos.<br />
Nur mit vielen, manchmal recht einfachen MAßnahmen ist es möglich hier bei der Stadtplanung und er Mobilität große Erfolge zu erzielen.<br />
Und eins sollte man auch beachten, wenn man schreibt ohne Auto leben:</p>
<p>Nicht jeder kann sich eine Wohnung in München leisten (Was aber irgendwann auch München das Genick brechen wird) und nicht überall im Umland ist der ÖPNV gut und günstig wie in München!  Autos werden immer in München fahren, ob manche es wollen oder nicht, so wird es auch wohl bleiben, dass sich Autos, Fußgänger, Fahrradfahrer und ÖPNV Nutzer in die Quere kommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Handlungsfeld Gebäude von Gunhild Preuß-Bayer</title>
		<link>http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/2010/02/04/handlungsfeld-gebaude/comment-page-1/#comment-21</link>
		<dc:creator>Gunhild Preuß-Bayer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 20:09:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/?p=683#comment-21</guid>
		<description>Lieber Kai,

noch eins dazu. Die neue Studie &quot;Mobilität in Deutschland&quot; hat gezeigt. dass in München überhaupt nur 2/3 der Haushalte einen Stellplatz haben. Die Zahl der Menschen, die in irgendeiner Form für einen sinnlosen Stellplatz zahlen müssen, ist also ganz hübsch groß. Und, wie ich oben vorgerechnet habe, handelt es sich um viel Geld.

Nebenbei, auch die Steuerzahler sind alle an den Kosten beteiligt. Wo z.B. Sozialwohnungen (auch die der städtischen Wohnungsbaugesellschaften) gebaut werden oder Menschen Wohngeld bekommen, ist ein Teil der Wohnkosten ebenfalls für das Erbauen eines Stellplatzes entstanden.

Dass mehr Aushub anfällt, mehr Baustoffe gebraucht werden (Beton und Stahl), all dieses transportiert und  irgendwo abgebaut und irgendwo anders deponiert wird,  um diese Stellplätze zu errichten, ist zusätzlich eine ökologische Belastung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Kai,</p>
<p>noch eins dazu. Die neue Studie &#8220;Mobilität in Deutschland&#8221; hat gezeigt. dass in München überhaupt nur 2/3 der Haushalte einen Stellplatz haben. Die Zahl der Menschen, die in irgendeiner Form für einen sinnlosen Stellplatz zahlen müssen, ist also ganz hübsch groß. Und, wie ich oben vorgerechnet habe, handelt es sich um viel Geld.</p>
<p>Nebenbei, auch die Steuerzahler sind alle an den Kosten beteiligt. Wo z.B. Sozialwohnungen (auch die der städtischen Wohnungsbaugesellschaften) gebaut werden oder Menschen Wohngeld bekommen, ist ein Teil der Wohnkosten ebenfalls für das Erbauen eines Stellplatzes entstanden.</p>
<p>Dass mehr Aushub anfällt, mehr Baustoffe gebraucht werden (Beton und Stahl), all dieses transportiert und  irgendwo abgebaut und irgendwo anders deponiert wird,  um diese Stellplätze zu errichten, ist zusätzlich eine ökologische Belastung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Handlungsfeld Stadtplanung und Mobilität von Gunhild Preuß-Bayer</title>
		<link>http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/2010/02/04/handlungsfeld-stadtplanung-und-mobilitat/comment-page-1/#comment-20</link>
		<dc:creator>Gunhild Preuß-Bayer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 19:58:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/?p=685#comment-20</guid>
		<description>Nun ist es belegt: 1/3 der Haushalte in München hat gar kein Auto:

Unter dem Titel &quot;München lässt das Auto stehen&quot; veröffentlichte der Merkur einen Bericht über die Studie „Mobilität in Deutschland“ im Auftrag des Verkehrsministeriums. In dieser Studie wurden in 50.000 Interviews belastbare Zahlen erhoben, wie Menschen ihre Wege zurücklegen. Die Studie zeigt auch: Knapp ein Drittel der Münchner Haushalte besitzt nicht mal ein Auto. 
Artikel unter http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/muenchen-laesst-auto-stehen-635413.html

Und zur Studie findet man unter http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/

Sollte das nicht eine Ermutigung für die Stadt sein, die Pflicht zur Stellplatzerrichtung zu überdenken. Durch eine Änderung in der Bayerischen Bauordnng habe die Kommunen hier erheblich mehr freie Hand und das sollte München auch im Sinne des Klimaschutzes ausnutzen.

Der Verkehrsforscher Knoflacher aus Wien schlägt vor, Pkws nicht mehr unmittelbar bei der Wohnung parken zu lassen, sondern ebenso lange Wege wie zum öffentlichen Nahverkehr zuzumuten. Dies ändert sehr unmittelbar die Entscheidung, ob und wie ein Weg zurückgelegt wird. Es ist damit zu rechnen, dass weniger mit dem Auto gefahren wird und das ist ein unmittelbarer Vorteil für das Klima. Und für die Gesundheit ebenso, denn regelmäßige Bewegung ist eine der besten Methoden der Gesundheitsförderung.

Klima und Mensch gesund, weniger Lärm und bessere Luft, wer mag da noch behaupten, Wohlstand bestünde darin, möglichst weit mit möglichst großen Autos zu fahren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es belegt: 1/3 der Haushalte in München hat gar kein Auto:</p>
<p>Unter dem Titel &#8220;München lässt das Auto stehen&#8221; veröffentlichte der Merkur einen Bericht über die Studie „Mobilität in Deutschland“ im Auftrag des Verkehrsministeriums. In dieser Studie wurden in 50.000 Interviews belastbare Zahlen erhoben, wie Menschen ihre Wege zurücklegen. Die Studie zeigt auch: Knapp ein Drittel der Münchner Haushalte besitzt nicht mal ein Auto.<br />
Artikel unter <a href="http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/muenchen-laesst-auto-stehen-635413.html" rel="nofollow">http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/muenchen-laesst-auto-stehen-635413.html</a></p>
<p>Und zur Studie findet man unter <a href="http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/" rel="nofollow">http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/</a></p>
<p>Sollte das nicht eine Ermutigung für die Stadt sein, die Pflicht zur Stellplatzerrichtung zu überdenken. Durch eine Änderung in der Bayerischen Bauordnng habe die Kommunen hier erheblich mehr freie Hand und das sollte München auch im Sinne des Klimaschutzes ausnutzen.</p>
<p>Der Verkehrsforscher Knoflacher aus Wien schlägt vor, Pkws nicht mehr unmittelbar bei der Wohnung parken zu lassen, sondern ebenso lange Wege wie zum öffentlichen Nahverkehr zuzumuten. Dies ändert sehr unmittelbar die Entscheidung, ob und wie ein Weg zurückgelegt wird. Es ist damit zu rechnen, dass weniger mit dem Auto gefahren wird und das ist ein unmittelbarer Vorteil für das Klima. Und für die Gesundheit ebenso, denn regelmäßige Bewegung ist eine der besten Methoden der Gesundheitsförderung.</p>
<p>Klima und Mensch gesund, weniger Lärm und bessere Luft, wer mag da noch behaupten, Wohlstand bestünde darin, möglichst weit mit möglichst großen Autos zu fahren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Handlungsfeld Landnutzung und Naturhaushalt von Rüdiger Bergmann</title>
		<link>http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/2010/02/04/handlungsfeld-landnutzung-und-naturhaushalt/comment-page-1/#comment-19</link>
		<dc:creator>Rüdiger Bergmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 17:29:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/?p=687#comment-19</guid>
		<description>Mensch kann auch eien Aufkleber an den Briefkasten anbringen, dass &quot;Werbung unerwünscht ist&quot;. Wenn sich die Hausgemeinschaft darauf einigen kann, dass Werbung unerwünscht ist, dann darf in dem Haus keine Werbung mehr ausgelegt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mensch kann auch eien Aufkleber an den Briefkasten anbringen, dass &#8220;Werbung unerwünscht ist&#8221;. Wenn sich die Hausgemeinschaft darauf einigen kann, dass Werbung unerwünscht ist, dann darf in dem Haus keine Werbung mehr ausgelegt werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Handlungsfeld Stadtplanung und Mobilität von Irina müller</title>
		<link>http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/2010/02/04/handlungsfeld-stadtplanung-und-mobilitat/comment-page-1/#comment-18</link>
		<dc:creator>Irina müller</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 23:20:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/?p=685#comment-18</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Kai,

die Anregung mit dem Fahrradparkhaus wäre doch eine gute konkrete Idee. Das könnte ein Leitprojekt werden: 10 % aller Autostellplätze werden in überdachte Fahrradparkplätze umgewandelt, auf jedem so umgenutzten Parkplatz hätten leicht 5 - 8 Fahrräder Platz, statt einem Autofahrer sind dann 5-8 Radfahrer glücklich. Natürlich muß es gute Befestigungsmöglichkeiten geben, leider gilt Fahrraddiebstahl immer noch als Jux und Bagatelldelikt, dabei ist das Fahrrad die Garantie für viele Menschen, mobil zu sein und ohne sind sie aufgeschmissen und kommen zu spät zur Arbeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kai,</p>
<p>die Anregung mit dem Fahrradparkhaus wäre doch eine gute konkrete Idee. Das könnte ein Leitprojekt werden: 10 % aller Autostellplätze werden in überdachte Fahrradparkplätze umgewandelt, auf jedem so umgenutzten Parkplatz hätten leicht 5 &#8211; 8 Fahrräder Platz, statt einem Autofahrer sind dann 5-8 Radfahrer glücklich. Natürlich muß es gute Befestigungsmöglichkeiten geben, leider gilt Fahrraddiebstahl immer noch als Jux und Bagatelldelikt, dabei ist das Fahrrad die Garantie für viele Menschen, mobil zu sein und ohne sind sie aufgeschmissen und kommen zu spät zur Arbeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Handlungsfeld Landnutzung und Naturhaushalt von Irina müller</title>
		<link>http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/2010/02/04/handlungsfeld-landnutzung-und-naturhaushalt/comment-page-1/#comment-17</link>
		<dc:creator>Irina müller</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 23:15:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeinsam-fuer-das-klima.de/?p=687#comment-17</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Kai,

das geduldige Papier ist das eine, aber das andere ist, das wir in einem System leben, das uns ständig erzählt, was wir noch kaufen müssen. Wenn wir etwas brauchen, werden wir das doch wohl selber wissen. Insofern liegt vor Ihrer Haustür nicht nur ein paar Kilo Papier, sondern auch noch der Antrieb, zu konsumieren (und weil wir hier grad im Forum Landnutzung sind, nehmen wir doch die Landwirtschaft als Beispiel) und z.B. reichlich Fleisch zu essen, weil es angeblich ein STück Lebenskraft ist (von Tieren, die vegetieren statt leben), weil es gesund ist (voller Masthilfsmittel und Antibiotika und Gen-Futter) und weil es zu unserem westlichen Lebensstil dazu gehört (seit wann gibts den? Bei meinen Eltern, Großeltern und Urgroßeltern gabs höchstens 2 mal die Woche Fleisch, heute füttern wir noch eine Heerschar von Hunden mit).

Wenn wir alle auf diese Werbung nicht reagieren würde, dann käme sie auch nicht mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kai,</p>
<p>das geduldige Papier ist das eine, aber das andere ist, das wir in einem System leben, das uns ständig erzählt, was wir noch kaufen müssen. Wenn wir etwas brauchen, werden wir das doch wohl selber wissen. Insofern liegt vor Ihrer Haustür nicht nur ein paar Kilo Papier, sondern auch noch der Antrieb, zu konsumieren (und weil wir hier grad im Forum Landnutzung sind, nehmen wir doch die Landwirtschaft als Beispiel) und z.B. reichlich Fleisch zu essen, weil es angeblich ein STück Lebenskraft ist (von Tieren, die vegetieren statt leben), weil es gesund ist (voller Masthilfsmittel und Antibiotika und Gen-Futter) und weil es zu unserem westlichen Lebensstil dazu gehört (seit wann gibts den? Bei meinen Eltern, Großeltern und Urgroßeltern gabs höchstens 2 mal die Woche Fleisch, heute füttern wir noch eine Heerschar von Hunden mit).</p>
<p>Wenn wir alle auf diese Werbung nicht reagieren würde, dann käme sie auch nicht mehr.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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